Für viele Hausbesitzer ist das Räumen der Einfahrt eine wiederkehrende Winterarbeit. Ohne eine durchdachte Vorgehensweise müssen Sie denselben Schnee möglicherweise mehrfach bewegen – selbst mit einem breiten Werkzeug.
Schritt 1: Ablagefläche für den Schnee festlegen
Wählen Sie vor Arbeitsbeginn einen sicheren Platz für Schneehaufen. Blockieren Sie keine Ausfahrten, öffentlichen Gehwege, Rettungswege oder Abflüsse.
Schritt 2: Räumbahnen planen
Auf einer breiten Einfahrt können Sie in parallelen Bahnen von einer Seite zur anderen arbeiten. Lassen Sie die Bahnen leicht überlappen, damit keine schmalen Schneestreifen stehen bleiben.
Mit einer 75 cm breiten Schaufel lässt sich eine drei Meter breite Fläche theoretisch in etwa vier Bahnen aufteilen. Praktisch können wegen Überlappung und Schneeverhältnissen mehr Durchgänge nötig sein.
Schritt 3: Auf eine natürliche Körperhaltung achten
Halten Sie den Rücken möglichst in einer natürlichen Position und den Griff mit beiden Händen fest. Nutzen Sie Beine und Körperbewegung, statt den Rücken stark zu beugen oder ruckartig Kraft aufzuwenden.
Schritt 4: Arbeitstempo anpassen
Wenn der Schnee tief oder schwer ist und sich das Werkzeug nur schwer schieben lässt, reduzieren Sie die Schneemenge. Wechseln Sie gegebenenfalls das Werkzeug oder legen Sie eine Pause ein.
Schritt 5: Kanten und enge Stellen zum Schluss bearbeiten
An Garagentoren, Treppen und schmalen Durchgängen kann ein kleineres Handwerkzeug für die Nacharbeit besser geeignet sein.
Ein geplanter Arbeitsablauf kann die Schneeräumung oft effizienter machen, ohne dass Sie mehr Kraft einsetzen müssen.