Schnee ist nicht immer gleich. Bei sehr kaltem Wetter ist Schnee oft trocken und locker. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann er mehr Wasser enthalten und dadurch nasser und schwerer werden. Deshalb können sich zwei gleich hohe Schneeschichten beim Räumen sehr unterschiedlich anfühlen.
Trockener Schnee
Trockener Schnee lässt sich häufig leichter beiseiteschieben. Bei Wind kann er allerdings auf bereits geräumte Flächen zurückwehen. Arbeiten Sie möglichst in einer festen Richtung und überlegen Sie vorher, wo der Schnee liegen bleiben soll.
Nasser Schnee
Nassschnee enthält mehr Wasser und ist häufig deutlich schwerer. Er kann auch leichter an der Werkzeugoberfläche haften. Räumen Sie Nassschnee in kleineren Mengen und über kürzere Strecken.
Vier praktische Tipps
- Beurteilen Sie die Schneeart, bevor Sie beginnen.
- Räumen Sie tiefen Nassschnee bei Bedarf in mehreren Durchgängen.
- Häufen Sie Schnee nicht auf Abflüssen, Ausfahrten oder dem Gehweg Ihrer Nachbarn an.
- Entfernen Sie nach Gebrauch Schnee und Feuchtigkeit vom Werkzeug, um Festfrieren und Rost vorzubeugen.
Bei der Wahl eines Räumwerkzeugs sollten Sie Schaufelbreite, Schneegewicht, Untergrund und Ihre eigene Belastbarkeit berücksichtigen.